Das Allgäu packt´s

Die Fahrt 2008

 

 

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Tagebuch Sarah Spoettl

25.12.

Zwei der vier Allgäuer LKWs starten Richtung Rumänien - besetzt mit ehrenamtlichen Fahrern und beladen mit rund 2500 Familienpaketen, die in den letzten Wochen von der Allgäuer Bevölkerung gepackt wurden.

26.12.

Die beiden am Vortag gestarteten LKWs erreichen das rund 1300km entfernte Gaesti. Dank der EU Bestimmungen ist hier keine Entzollung notwendig, es kann mit der Verteilung bereits am nächsten Morgen begonnen werden.

Zwei weitere Trucks mit rund 2000 Paketen, Babynahrung und einigen Kartons Kinderbekleidung und ein Begleitfahrzeug der Malteser machen sich ebenfalls auf den Weg. Der Konvoi lässt schnell Wien und Budapest hinter sich und erreicht gegen 24Uhr die ungarisch-rumänische Grenze bei Szeged. Die Fahrzeuge werden gewogen; es erfolgt Passkontrolle und nach wenigen Minuten ist der Konvoi im Land. (Zu Nicht EU Zeiten mussten die LKWs oft Stunden bis Tage in Kauf nehmen, um diese Grenze zu passieren.) Bei -6Grad und Nebel beschliessen die Fahrer den Rest der Nacht Pause auf einem Tankstellenparkplatz zu machen

27.12.

Noch rund 550km auf Teils schlechten rumänischen Strassen und die Durchquerung der Kapaten liegen vor den Trucks. Glücklicherweise herrschen bislang keine winterlichen Strassenverhältnisse – die Sonne scheint bei Minusgraden, so dass der Konvoi gut vorankommt.

Vormittags wird mit der Entladung der zwei bereits in Gaesti angekommenen Trucks begonnen.
Die zwei Trucks, die am Tag zuvor gestartet waren, erreichen in den frühen Abendstunden den Zielort Gaesti (rund 80km vor Bukarest), wo sie von den Kollegen der Malteser herzlich empfangen werden. Seit vielen Jahren unterstützen die Malteser hier die Ärmsten der Armen nicht nur mit Hilfsgütern, sondern z.B. auch mit der Renovierung von Kindergärten und vielem anderen mehr.

 

Bilder in Orginalgröße bitte anklicken

Fotos:Sarah Spoettl

28.12.

Die Verteilung der Allgäuer Pakete beginnt… Die Malteser haben gute Vorarbeit geleistet: Über Ansprechpartner vor Ort (z.B. Pfarreien) wurden Listen über bedürftige Familien erstellt. Den schließlich wollen die Helfer des Aktionsbündnis Allgäu, dass die Hilfe sort ankommt, wo sie wirklich benötigt wird. Für die direkte Verteilung machen sich die Helfer des Kemptener THW in abgelegene Dörfer auf…


Fotos:Sarah Spoettl

.... vom LKW wird ein Teil der Päckchen auf Pferdefuhrwerke verladen, die einige der Dörfer weder mit LKW noch PKW erreichbar werden. Gemeinsam mit dem ortsansässigen Pfarrer werden die Päckchen von Haus zu Haus gebracht. Unglaubliche Armut herrscht in diesen Dörfern. Die Hilfe aus dem Allgäu wird mit großer Dankbarkeit entgegengenommen. Gerade in der eiskalten Winterzeit haben es die Menschen besonders schwer.
Auch das Paket des kleinen Moritz sorgte bei einer vierköpfigen Familie für strahlende Augen. (Moritz hatte sein Paket mit seiner Mutter in Kempten vor der Galeria Kaufhof abgegeben. Der Allgäuer Junge hatte sogar ein Foto von sich mit eingepackt. Konvoileiter Wolfgang Strahl hatte ihm versprochen, das Paket bis zum Schluss zu verfolgen und Moritz zu berichten – Fotos hier…)

Gegen 18 Uhr sind alle Pakete verteilt. Die Helfer von THW und Malteser sind zufrieden. Die Hilfe aus dem Allgäu sorgte bei den Familien, die weit unter der Armutsgrenze leben, nicht nur für eine Freude zu Weihnachten, sondern erleichtert das Leben in der kalten Winterzeit.

   

Bilder: Sarah Spoettl

29.12.
 

Nachdem am Tag zuvor alle Pakete erfolgreich verteilt werden konnten, machen sich die Allgäuer Trucks (Malteser Hilfsdienst e.V. und Spedition Theobald) mit dem Begleitfahrzeug auf den Heimweg.

Das Resümee der vier Trucker Sarah Spöttl, Martin Draheim, Christian Vollkomm und Harald Theobald: "Wir können sicher sagen: Die Hilfe der Allgäuer Bevölkerung Hilfe ist angekommen!"

Das Team fährt auf freien Strassen an diesem Tag bis zur rumänisch-ungarischen Grenze. Hier wird übernachtet.
 

30.12.
 

Bei weiterhin Minustemperaturen aber trockenen Strassen resit das Team nach Ungarn ein. Sylvester werden alle daheim verbringen. Für den größten Teil des Teams etwas neues. In den vergangenen Jahren wurde bei diesen Touren meist unterwegs auf Autobahnparkplätzen gefeiert. "Viel Zeit raubt uns oftmals der Zoll an den Grenzen", erklärt Konvoileiter Wolfgang Strahl "nachdem das hier nicht der Fall war und an den Grenzen ausser Passkontrolle und Wiegen der LKWs nichts gemacht werden musste, kam der Konvoi schnell voran."

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Das Aktionsbündnis Allgäu möchte sich bei allen bedanken, die diese Aktion unterstützt haben und zum riesigen Erfolg beigetragen haben.

       
       

unsere Hilfe ist am Ziel und ich würde sagen, die Aktion war ein riesen Erfolg... Wir sind auf dem Rückweg und bereits wieder in Ungarn...

Silvester sind wir auf jeden Fall wieder im Lande....

 
Liebe Grüße aus dem LKW
Sarah Spöttl

 


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